Bundestag

Berlin 31. März: Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/900) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke schreibt, ziehen sich wegen der hohen Kosten für die Berufshaftpflicht  derzeit viele freiberufliche Hebammen aus der Geburtshilfe zurück. Wie die Regierung unter Berufung auf den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in ihrer Antwort schreibt, waren in den Jahren 2006 bis 2011 durchschnittlich etwa 100 Personenschäden pro Jahr zu verzeichnen. Die Zahl der sogenannten Personengroßschäden über 100.000 Euro pro Jahr liege im Schnitt bei zwölf. Nach Angaben des GDV betrage der mittlere Schadenaufwand bei Personengroßschäden in der Geburtshilfe 2,6 Millionen Euro, wobei 90 Prozent des Gesamtschadenaufwands auf Großschäden entfielen.

Berlin 20. März: Angesichts der ausufernden Versicherungskosten für freiberufliche Hebammen in der Geburtshilfe fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen von der Bundesregierung ein sofortiges Hilfspaket. Die Haftpflichtprämien seien für Hebammen wie auch Gynäkologen in den vergangenen Jahren exorbitant gestiegen, schreiben die Abgeordneten in einem Antrag (18/850), der 20. März im Plenum des Bundestages beraten werden soll und verlangen Lösungen, die kurzfristig, mittelfristig und langfristig greifen. Der Antrag wurde in die zustänigen Ausschüsse überwiesen. Die Bewertung der Debatte vom Aktionsbündnis HIER

Berlin 19. März: Die Fraktion Die Linke fordert Informationen über die wirtschaftliche Lage von Hebammen und Entbindungspflegern. In einer Kleinen Anfrage (18/738) will sie unter anderem wissen, welche Kosten den Krankenkassen durchschnittlich pro Entbindung in einer Klinik, in einer Einrichtung der außerklinischen Geburtshilfe und bei Hausgeburten entstehen. Zudem will sie erfahren, wie viele freiberufliche Hebammen und Entbindungspfleger aktuell tätig sind und wie sich ihre Zahl in den vergangenen zehn Jahren entwickelt hat.

Deutschland 12. März: Bundestagspetition "Sicherstellung der flächendeckenden, wohnortnahen Versorgung mit Hebammenhilfe" eingereicht: Mizeichnungsfrist vom 19. März bis 19. April 2014. Ab 50.000 Unterzeichner muss sich der Bundestag damit befassen Zur Petition

Bundesregierung

20. März: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat angekündigt, im April 2014 den Abschlussbericht einer interministeriellen Arbeitsgruppe vorzulegen, die sich mit den gestiegenen Haftpflichtversicherungsprämien von freiberuflich tätigen Hebammen befasst. weiter 

Landtag Brandenburg

Potsdam 3. April: Debatte im Brandenburger Landtag zum Antrag der CDU-Fraktion zum "Einsatz von Familienhabammen gewährleisten"
Die Landesregierung wird aufgefordert:
1. gemeinsam mit den Kreisen und dem Hebammenverband Brandenburg e.V. fachliche Standards für den landesweiten Einsatz der Familienhebammen zu erarbeiten.
2. zu prüfen, wie die Leistungen, die eine Familienhebamme erbringt, mit bereits bestehenden Hilfsangeboten effizienter verzahnt und finanziert werden können. In diesem Zusammenhang sind auch Mischfinanzierungen zu prüfen.
Download Antrag

Twittermeldungen

Knitterfee Erkenntnisse dank googlen und @VGEBlog - mal gucken was die Nachsorge Hebi morgen dazu sagt. https://t.co/j4f3mr5U1J
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CallyColumni RT @schreibrephorm: Digitale Gesundheitspolitik #eHealth So kann man das machen. Oder Hebammen. https://t.co/nBbGl0rEsF
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